Für viele Seller ist der Kaufland Marktplatz der naheliegende zweite Kanal neben Amazon: derselbe Produktkatalog, zusätzliche Reichweite im deutschsprachigen Raum. Wie bei Amazon konkurrieren mehrere Angebote um dasselbe Produkt, sodass Preis, Versand und Bewertungen über die Sichtbarkeit entscheiden. Wer sein Sortiment sauber übertragen und die Kanäle gebündelt steuern will, arbeitet meist mit einer Kaufland Agentur oder einer sauberen Anbindung über Schnittstellen zusammen.
Wir erklären es dir am Telefon – ohne Fachchinesisch und ohne Verkaufsdruck.
Der Kaufland Marktplatz ist kein Neubau auf der grünen Wiese, sondern aus dem etablierten Marktplatz real.de hervorgegangen. Nachdem Kaufland – ein Unternehmen der Schwarz-Gruppe – das Online-Geschäft übernommen hatte, wurde der Marktplatz auf die Marke Kaufland überführt. Für Seller bedeutet das: eine bereits eingespielte Plattform mit vorhandener Kundschaft, nicht bloß ein neuer Testkanal.
Als Teil der Schwarz-Gruppe steht hinter dem Marktplatz eines der großen europäischen Handelsunternehmen. Das Sortiment reicht über viele Kategorien, und der Marktplatz positioniert sich im deutschsprachigen Raum als ernstzunehmende Amazon-Alternative – mit schrittweiser Expansion in weitere europäische Länder. Wie stark einzelne Kategorien sind, hängt vom jeweiligen Wettbewerb ab; belastbare, tagesaktuelle Zahlen prüfst du am besten direkt in den Seller-Auswertungen.
Der Marktplatz ging aus real.de hervor, nachdem Kaufland das Online-Geschäft übernahm – eine gewachsene Plattform, kein Neustart.
Kaufland gehört zur Schwarz-Gruppe, einem der großen europäischen Handelsunternehmen – das gibt dem Marktplatz Rückhalt und Reichweite.
Drittanbieter listen ihre eigenen Angebote; mehrere Verkäufer können um dasselbe Produkt konkurrieren, ähnlich wie du es von Amazon kennst.
Der Marktplatz deckt viele Kategorien ab und richtet sich damit an eine breite Käuferschicht im deutschsprachigen Raum.
Die Anbindung läuft häufig über Schnittstellen oder Middleware – so lassen sich bestehende Sortimente und Prozesse übernehmen, statt alles manuell zu pflegen.
Listings 1:1 von Amazon kopieren. Kategorien, Attribute und Pflichtangaben unterscheiden sich – wer Inhalte ungeprüft überträgt, riskiert schwache oder abgelehnte Angebote.
Den Preis-/Angebotswettbewerb unterschätzen. Wie bei Amazon konkurrieren mehrere Angebote um dasselbe Produkt; ohne Blick auf Preis, Versand und Bewertungen bleibt die Sichtbarkeit gering.
Ohne saubere Anbindung starten. Bestände, Preise und Bestellungen manuell zu pflegen führt schnell zu Fehlern – eine Schnittstellen-Anbindung spart Aufwand und beugt Überverkäufen vor.
Die Anbindung an den Kaufland Marktplatz läuft in der Praxis oft nicht über manuelle Pflege, sondern über Schnittstellen und Middleware, die Sortiment, Preise und Bestände synchron halten. Als Einordnung: Solche offenen Marktplätze arbeiten technisch häufig mit Marktplatz-Software, wie sie etwa Mirakl anbietet – die genaue technische Umsetzung solltest du im Zweifel aber direkt beim Marktplatz oder deinem Middleware-Anbieter prüfen, statt sie als feste Gegebenheit anzunehmen.
Für Seller entscheidet vor allem die Sauberkeit der Daten: gut gepflegte Kategorien und Attribute, korrekte Bestände und ein durchdachtes Preis- und Versandkonzept. Wer mehrere Kanäle parallel fährt, bündelt die Steuerung idealerweise an einer Stelle. Wie das für Kaufland konkret aussieht, zeigen wir auf der Seite der Kaufland Agentur.
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